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Atlas

Fall- und Stundenverwaltung für einen Träger psychosozialer Dienste: genehmigte, geleistete und bezahlte Stunden für jedes Kind auf einen Blick.

Konzeption und Entwicklung, Juli bis September 2026

Details

Ansichten von Atlas

Anmeldung: Mitarbeitende und Leitung bekommen je nach Rolle einen eigenen Arbeitsbereich. Nachnamen sind in allen Ansichten geschwärzt.
Anmeldung des Prototyps: Arbeitsbereich öffnen, Auswahl der Rolle Mitarbeiterin oder Leitung, darunter Benutzername und Passwort.
Übersicht: die Stunden des Monats und darunter alles, wo jemand handeln muss.
Übersicht für die Leitung mit betreuten Familien, genehmigten, geleisteten und rechnerisch bezahlten Stunden im Monat, darunter der Handlungsbedarf mit drohenden Überschreitungen und einer überfälligen Zahlung.
Fälle: geleistete gegen genehmigte Stunden, mit einem Status für jeden Fall.
Liste aller 31 Fälle mit zuständiger Fachkraft, geleisteten von genehmigten Stunden als Balken und Status wie drohende Überschreitung, Zahlung überfällig oder im Plan.
Ein Fall: genehmigt, geleistet und Rest auf einen Blick, mit Warnung, bevor das Kontingent ausläuft.
Einzelner Fall: 97 Prozent ausgelastet, 38 Stunden genehmigt, 37 geleistet, 1 Stunde übrig, mit der Warnung „Drohende Überschreitung“ und einem Knopf zum Aufstocken.
Kalender: Bewilligungsfristen und Zahlungstermine im Monat.
Kalender für Oktober 2026 mit Bewilligungsfristen und Zahlungsterminen.

Ausgangslage

Für einen Träger psychosozialer Dienste habe ich im Zweierteam eine interne Anwendung konzipiert und entwickelt. Sie beantwortet für jedes Kind drei Fragen: Wie viele Stunden hat das Jugendamt genehmigt, wie viele wurden geleistet, und wie vielen Stunden entspricht das Geld, das bisher überwiesen wurde?

Fachkräfte erfassen ihre Stunden mit Datum, Dauer und kurzer Beschreibung, die Leitung trägt Bewilligungen und Zahlungen ein. Drei Warnungen melden, wenn ein Kontingent zu 80 Prozent verbraucht ist, eine Bewilligung in 30 Tagen ohne Anschluss ausläuft oder eine Zahlung 14 Tage überfällig ist. Das Backend ist mit Django gebaut, die Oberfläche mit React Native und Expo, sie läuft im Browser wie auf dem Handy.

Rolle
Konzeption und Entwicklung
Zeitraum
Juli bis September 2026
Team
Zweierteam
Stack
Python, Django, Django REST Framework, Node.js, React Native und Expo

Technische Entscheidungen

Genehmigt, geleistet und bezahlt getrennt führen

Jede der drei Zahlen hat eine eigene Quelle: Genehmigt kommt aus der Bewilligung, geleistet aus den Stundeneinträgen, bezahlt aus den Überweisungen. Die bezahlten Stunden rechnet Atlas aus Betrag und Stundensatz zurück. Erst nebeneinander zeigen die drei Werte, ob ein Fall im Plan ist.

Ändert das Jugendamt die genehmigten Stunden, wird der alte Wert nicht überschrieben. Jede Änderung ist eine neue Version mit Stichtag, auch rückwirkend, und eine gespeicherte Version lässt sich nicht mehr bearbeiten. So bleibt nachvollziehbar, welcher Stand an welchem Tag galt.

Stunden speichert Atlas als ganze Minuten und Geld als ganze Cent, gerechnet wird mit Dezimalzahlen. So entstehen bei Beträgen und Stundensummen keine Rundungsfehler aus Gleitkommazahlen.

Keine Rechnung im System, sondern ein Export

Atlas ist bewusst schlank geplant: Es gibt keinen Freigabe-, Rechnungs- oder Abrechnungsablauf, nur Erfassen, Gegenüberstellen und Warnen. Für den Rechnungslauf exportiert die Anwendung alle Stunden und Zahlungen als CSV-Datei. Sie ist mit Semikolons getrennt und als UTF-8 markiert, damit sie im deutschen Excel samt Umlauten richtig aufgeht.

Rollen auf dem Server durchsetzen

Weil es um Daten von Kindern und Familien geht, sieht eine Fachkraft nur die Fälle, für die sie zuständig ist, die Leitung sieht alle. Das filtert der Server bei jeder Abfrage und auch beim Export, die Oberfläche blendet nichts nur aus. Bewilligungen und Zahlungen darf nur die Leitung eintragen, jede Änderung an Stundeneinträgen landet in einem Änderungsprotokoll, und Passwörter werden mit Argon2 gehasht.